Anna Amalia Bibliothek

Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach muss eine große Bücher-Liebhaberin gewesen sein. Im Jahr 1766 verfügte sie, dass die 1691 gegründete herzogliche Bibliothek vom Residenzschloss in das so genannte Grüne Schloss umziehen soll. Ihr Sohn Carl August beauftragte im Jahr 1797 Johann Wolfgang von Goethe mit der Oberaufsicht in der Bibliothek. 1991, zum 300-jährigen Bestehen der öffentlichen Bibliothek, wurde sie nach ihrer großen Förderin Anna Amalia benannt. Zentrum des Baus ist der dreistöckige Rokokosaal. Bei einem Brand am 2. September 2004 wurde der Raum stark beschädigt. 28000 Bücher wurden aus den Flammen gerettet, 50000 verbrannten. Über 60000 Bände mussten restauriert werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.